Über uns

KULA am Engel

Kula bedeutet „Gemeinschaft“ – eine Gemeinschaft mit familiärem Charakter, aber entstanden durch freie Entscheidung, eine Gemeinschaft des Herzens, zu der man sich hingezogen und in der man sich aufgehoben fühlt, wo man Teil eines Ganzen ist.

In unserer Kula darf jeder er selbst sein und vor allem sein Selbst finden. Wir Yoga-Lehrer wollen unsere Liebe zum Yoga teilen und dabei auch selbst weiterlernen. Unsere Kula ist unser Guru, unser gemeinsamer Lehrer, ein Ort der Kommunikation, der Begegnung und Freude, des gelebten YOGA.

YOGA

Yoga bedeutet „Vereinigung“ oder auch „Einheit“ und ist gleichzeitig Weg und Ziel: Wir praktizieren Yoga, um Yoga zu erreichen, um Yoga zu werden und zu sein. Dazu gehören nicht nur die Haltungen (Asanas), die wir auf der Matte einnehmen, sondern auch eine weiter gefasste Haltung uns selbst und unserer Umwelt gegenüber, außerdem in der Hauptsache Atemtechniken (Pranayama) und Meditation (Dhyana). Im Zustand des Yoga erleben wir uns in Harmonie mit uns selbst und unserer Umgebung, vollkommen zufrieden und in Frieden.

JIVAMUKTI YOGA

JIVAMUKTI YOGA ist der Stil, der hauptsächlich am Engel unterrichtet wird. Von Sharon Gannon und David Life in den 1980ern in New York begründet, ist JIVAMUKTI YOGA einerseits an unser westlich-urbanes Umfeld angepasst, andererseits fest in der alten östlichen Tradition verwurzelt. So stehen beispielsweise das Chanten von Mantras und moderne Popmusik hier nicht im Widerspruch, sondern bilden eine Einheit. Jiva bedeutet das kleine, individuelle Selbst mit all seinen Begrenzungen, mukti die Befreiung von diesen Beschränkungen – wir können wachsen, Grenzen überwinden und uns verbinden, mit anderen, mit dem, was größer ist als wir selbst. JIVAMUKTI YOGA zeichnet sich durch eine herausfordernde, fließende körperliche Asana-Praxis aus und beruht auf fünf Säulen:

  1. Ahimsa: Gewaltlosigkeit – Grundlage unserer Yogapraxis ist ein von Mitgefühl und Freundlichkeit geprägter Umgang mit allen Anderen. Dazu gehört auch eine vegetarisch-vegane Ernährung.
  2. Bhakti: Liebevolle Hingabe – wir sehen alle Lebewesen als Teil des großen Ganzen. So suchen wir nicht nach Unterschieden, sondern nach Gemeinsamkeiten. Hingebungsvoller Umgang mit Allen ist unser Ziel – das üben wir inner- und außerhalb unserer geschützten Räume.
  3. Dhyana: Meditation – neben der Asana-Praxis auf der Matte ist die körperliche und geistige Ruhe, die Einkehr in die Stille, ein wesentlicher Schritt unseres Yoga-Weges.
  4. Shastra: Studium der Schriften – Yoga ruht auf einer reichen Philosophie, die wir auch in unseren Klassen vermitteln, unter anderem durch das Chanten von Mantras.
  5. Nada: Klang – wir singen, lauschen unserem inneren Klang und unterstützen unsere Yoga-Klassen mit Musik, die sowohl aktivieren und Energie geben als auch zur Entspannung einladen kann. Zudem lehren wir vor allem durch das Wort und weniger durch Demonstration.


Bei alledem gilt: Alles kann, nichts muss. Du bist bei uns herzlich eingeladen, DEIN YOGA zu üben. Wir unterrichten alle in derjenigen Methode oder angelehnt an eine Methode, die wir für uns als sinn- und freudvoll erfahren haben und die wir selbst üben – und Du entscheidest, was für Dich gut ist. Und das in jeder YOGA-Klasse.

MEHR am Engel

Wenn man ein Ziel hat, gibt es verschiedene Wege dorthin. So werden neben der Jivamukti-Methode folgende Stile am Engel angeboten:

ANUSARA YOGA

ANUSARA bedeutet "in Gnade fließen" und spricht den Kern der Yogapraxis an: Üben, um sich dem Leben in seiner Vielfältigkeit zu öffnen. Die Asana-Praxis ist technisch sehr genau, denn es wird mit biomechanischen Prinzipien gearbeitet, um eine optimale körperliche Ausrichtung anzustreben. Damit wirkt ANUSARA nicht nur auf physischer Ebene – sondern auch therapeutisch.

ASHTANGA YOGA

ASHTANGA bedeutet „acht Glieder“, steht für den acht-gliedrigen Pfad von Patanjali und ist Ursprung von den meisten modernen Yoga-Stilen. „Nur“ sechs Serien gibt es insgesamt, wobei meist allein die erste Serie für ein ganzes Leben ausreicht. Praktiziert in traditioneller Form – führt ASHTANGA den Übenden zur Ausschöpfung seines vollen Potentials auf allen Ebenen: physisch, psychisch und spirituell. Dabei stehen Atmung (Ujjayi Pranayama), körperliche Übungen (Asanas) sowie Blickpunkte (Dristis) im Fokus. Unterrichtet wird die erste Serie in geführtem Stil.

BHAKTI YOGA

BHAKTI bedeutet Hingabe und steht für das Leben im Bewusstsein der liebenden Verbindung mit Gott. Fokus der BHAKTI-Praxis sind das Rezitieren heiliger Namen(Japa) – meist des Maha-Mantras – sowie das Chanten in Ruf und Antwort (Kirtan).

DEEP, STRETCH & RELAX

Schwerpunkt dieser ruhigen Praxis sind lang gehaltene Dehnungen. Ideal um in tieferen Ebenen Verspannungen zu lösen und mental loszulassen. Diese sanfte Yoga-Klasse hilft zu entschleunigen und ist der ideale Ausgleich für bewegungsorientierte Aktivitäten.

GENTLE YOGA

GENTLE bedeutet „sanft“ und steht für eine ruhige Asana-Praxis mit Fokus auf Regeneration und Entspannung. GENTLE-Klassen sind ideal geeignet für Senioren und für Alle, die aktiv zur Ruhe finden möchten.

HORMON YOGA

HORMON YOGA gilt als eine natürliche Therapie, um die Hormonproduktion zu balancieren. Diese sanfte und vitalisierende Yoga-Form steigert das allgemeine Wohlbefinden und kann in den Wechseljahren, bei verfrühter Menopause, bei PMS sowie bei unerfülltem Kinderwunsch unterstützen. Auf Stress, Hektik und Leistungsdruck wirkt es harmonisierend. HORMON YOGA eignet sich für alle Frauen ab Mitte 30.

KINDER und TEENS YOGA

YOGA unterstützt Kinder und Teens in ihrer körperlichen und seelischen Entwicklung. Lernfähigkeit, Konzentration, Kreativität und Selbstbewusstsein werden durch Yoga gestärkt. Der Wechsel von Bewegung und Entspannung führt zu Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und verbessert die Aufnahmefähigkeit. Kinder/Teens erfahren, wie wohltuend es sein kann, sich zu entspannen und lernen auf spielerischem Weg, ihre Gedanken zu beruhigen. Für Kinder und Teens von 5-16 Jahren.

KIRTAN

KIRTAN bedeutet soviel wie „gemeinsames Singen“ und steht für das Chanten von Mantren in Ruf und Antwort. Es ist wichtiger Bestandteil des BHAKTI YOGA, aber auch die JIVAMUKTI Tradition empfiehlt KIRTAN als regelmäßige Praxis, um das Bewusstsein positiv zu beeinflussen und die Energiebahnen (Nadis) durch positive Schwingungen zu reinigen.

MEDITATION

MEDITATION (Dhyana) ist ein Zustand von Stille und reinem Bewusstsein, der durch Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen (Dharana) erreicht werden kann. Aktive und stille Techniken unterstützen, den Geist zu fokussieren und das Gedanken-Karussell anzuhalten.

PRÄNATAL YOGA

In der Schwangerschaft wird eine sanfte Yoga-Praxis empfohlen, die dabei hilft die Mutter-Baby-Beziehung aufzubauen, aktiv zu bleiben, Ängste und Stress abzubauen, Schwangerschaftsbeschwerden effektiv vorzubeugen und Vertrauen für die Geburt zu stärken. PRÄNATAL YOGA wird in geschlossenen Kleingruppen-Workshops unterrichtet.

PRANAYAMA

PRANAYAMA bedeutet „Atem kontrollieren, um Lebensenergie zu gewinnen“. Durch zielgerichtete Atemtechniken kann das Bewusstsein positiv beeinflusst und Körper und Geist zusammengeführt werden.

RESTORATIVE YOGA

RESTORATIVE steht für „tiefes Loslassen“. Mit Hilfe von Kissen, Decken, Blöcken und Gurten können wirksame Asanas bequem und lange gehalten werden, um Körper und Geist eine Tiefenentspannung der besonderen Art zu ermöglichen.

SATSANG

SATSANG auch übersetzt als „wahre Gemeinschaft“ steht für ein Zusammensein mit Gleichgesinnten, die sich über Themen des Yoga austauschen. Das gemeinsame Leben und Reflektieren von yogischen Inhalten und Einstellungen ist ein wichtiger Bestandteil gelebter Yoga-Praxis.

VINYASA FLOW YOGA

VINYASA bedeutet „auf eine bestimmte Art in Bewegung bringen“ und steht für das Zusammenspiel von Atem und Bewegung in der Asana-Praxis. Die Bewegung wird nach dem Atem ausgerichtet – der Geist kommt zur Ruhe. Es entsteht ein Flow, eine kraftvolle und zugleich entspannende Meditation in Bewegung.

YIN YOGA

YIN YOGA ist die perfekte Ergänzung zu dynamischen Yoga-Stilen – als Yang bezeichnet. Hier werden Asanas sehr lange gehalten und Meridiane stimuliert, was den energetischen Fluss von Lebensenergie (Prana) verbessert. YIN YOGA mit TCM-Organ-Fokus kann ähnliche Effekte wie eine Akupunktur-Behandlung haben; YIN YOGA Long Slow Deep ist eine Praxis, in der Asanas ohne Einsatz von Muskelkraft mehrere Minuten gehalten werden. Die Wirkung zielt auf die tieferen Bindegewebsschichten im Bereich von Hüfte, Becken und Lendenwirbelsäule, die in den aktiven Yogastilen nicht oder kaum erreicht werden.